Rezension "Bunker Diary"




Titel: Bunker Diary
Autor/in: Kevin Brooks
Seitenanzahl: 300 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
ISBN: 978-3-423-74003-6
Preis: € 12,95 [D] (Klappbroschur)
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Genre: Jugendbuch, Jugendroman, Jugendthriller
Reihe: 1|1



Sechs Personen in einem Bunker, festgehalten von einem namenlosen Entführer, dessen Identität ebenso unklar ist wie sein Motiv. Der sechzehnjährige Linus ist der Erste. Die neunjährige Jenny sowie vier Erwachsene folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie aufeinanderzuhetzen und anbietet, einen von ihnen um den Preis des Lebens eines der anderen freizulassen, eskaliert die Situation ...

Aufbau:
Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Linus geschildert. Wie er entführt wird und was nach und nach noch passiert. Dadurch erfährt man auch, was seine Geschichte ist und wie er vor der Entführung gelebt hat. Brooks hat die Geschichte als eine Art Tagebuchform aufgeschrieben. Man kann dann immer mitverfolgen, welcher Tag ist und welche Uhrzeit es gerade ist.

Gestaltung:
Auf dem Cover sieht man einen Raum, der aussieht wie ein Bunker. Das Cover ist ziemlich dunkel und düster gehalten, was zu der düsteren Stimmung in dem Buch passt.

Charaktere:
Die Charaktere sind, meiner Meinung, nach sehr gut ausgearbeitet. In Linus konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und ich konnte seine Handlungen nachvollziehen, auch wenn er ein Junge ist. Aber wenn man mehrere Bücher von Kevin Brooks gelesen hat, dann ist man an diese Sicht schon gewöhnt. Die anderen Charaktere fand ich auch sehr gut. Alle waren an sich sehr verschieden. Besonders die kleine Jenny ist mir sehr ans Herz gewachsen.

Ende:
Das Ende fand ich persönlich ziemlich hart. Ich hätte mir ein schöneres Ende gewünscht. Außerdem ist das Ende sehr offen und jeder Leser kann sich eine eigene persönliche Meinung dazu bilden.


Insgesamt kann man sagen, dass das Buch „Bunker Diary“ sehr gut ausgearbeitet war. Jedoch macht das Buch auch etwas mit einem. Es bringt einem zum nachdenken und das nicht immer im guten Sinne. Außerdem ist die Stimmung, wie schon gesagt, ziemlich düster und macht einen ein wenig traurig.
Jedoch ist das Buch dabei sehr realistisch und für einen Thriller TOP!

5/5 Schmetterlinge für "Bunker Diary" von Kevin Brooks.

Kommentare:

  1. Das Buch schiebe ich schon eine Weile vor mir her. Eigentlich will ich es lesen, und dann wieder nicht... Aber jetzt gibt es das auch in der Onleihe, da werde ich es mir dann wohl ausleihen.

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